WERKSTATT RUNDE

„Die Werkstatt „RUNDE“ zielt darauf ab, die Nachhaltigkeitstransformation der Universität Münster partizipativ und inklusiv zu gestalten und Expert*innen-Wissen aus allen Handlungsfeldern der Universität einzubeziehen.“

Standort

Universität Münster
 

Laufzeit

12/2024 bis 04/2025
 

Ansprechpartner

Julia Wiethüchter, E-Mail

Fynn Schmidt, E-Mail

 

Hintergrund der Werkstatt ist die Verabschiedung der Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Münster, um die Universität in allen Handlungsfeldern des Whole Institution Approaches nachhaltig zu gestalten. Bevor die Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie implementiert wurden, wurden sie innerhalb der Werkstatt RUNDE (Resonanz zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie durch deliberative Expert*innengespräche) reflektiert. Im Verlauf der Veranstaltung wurde so das Expert*innen-Wissen der Stakeholder aller Handlungsfelder des Whole Institution Approaches miteinbezogen. Durch den Austausch konnten konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Maßnahmenkatalogs erarbeitet werden.

ZIELE UND ERGEBNISSE

Leitfrage

Wie können deliberative Expert*innengespräche zur Weiterentwicklung und Verstetigung der universitären Nachhaltigkeitsstrategie beitragen?

Ziele

Ergebnisse

ÜBERTRAGUNG

Leuchtturm

Was ist das Besondere bzw. die Innovation?

RUNDE kombiniert Expert*innengespräche mit Methoden der Zukunftswerkstatt. Hierdurch werden verschiedene Perspektiven aus den universitären Handlungsfeldern zusammengeführt. Der Prozess erzeugt Räume, in denen sowohl Kritik als auch Visionen miteinander verknüpft werden können.

Adaption

Wie wurde der Leuchtturm angepasst?

Die Methode der Zukunftswerkstatt wurde auf den Nachhaltigkeitsstrategieprozess an der Universität angewendet.

Dabei wurden Prinzipien der Deliberation und Inklusion auf die Zusammenarbeit unterschiedlicher Statusgruppen an der Hochschule angewendet.

Transfer

Wie wurden die Ergebnisse weitergegeben?

Innerhalb der Universität:

Ergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung des Maßnahmenkatalogs der Stabsstelle Nachhaltigkeit ein.

An anderen Hochschulen:

Erkenntnisse werden im Rahmen des LATERNE-Projekts dokumentiert und für andere Hochschulen mit Transformationsprozessen aufbereitet.

METHODIK

RUNDE basierte auf einem deliberativen Format, das partizipative Entscheidungsprozesse mit dialogischer Reflexion verbindet.

Zukunftswerkstatt-Methode: strukturierte Phasen zur Entwicklung konstruktiver Lösungen

Deliberative Expert*innengespräche: Fokus auf Austausch zwischen Praxisexpert*innen, Forschung und Verwaltung

Resonanzorientierung: Förderung wechselseitigen Verständnisses und nachhaltiger Kooperation

ABLAUF

Die Werkstatt RUNDE war in drei Phasen gegliedert – angelehnt an das Modell der Zukunftswerkstatt:

Kritikphase

Sammlung erster Resonanzen und kritischer Perspektiven auf den bestehenden Maßnahmenkatalog.

Utopiephase

Kreative Entwicklung neuer Ideen, Visionen und fehlender Handlungsfelder.

Verwirklichungsphasen

Konkretisierung der Vorschläge in umsetzbare Maßnahmen und Verantwortlichkeiten.

BETEILIGTE UND IHRE ROLLEN

Werkstatt-Begleitung

Julia Wiethüchter, Fynn Schmidt, Anna Kappel

Mitgestalter­*innen

Alle Studierende, die am Seminar teilgenommen haben. Freiwillige Teilnahme am Prozess.
Shopping Basket