WERKSTATT SLOW SCIENCE in Münster

 „Die Werkstatt ‚Slow Science‘ zielt darauf ab, Forschende an das Thema der Entschleunigung heranzuführen, um Spielräume für Arbeitsbedingungen auszuloten, die neugiergetriebene Forschung ermöglichen und Wohlbefinden von Wissenschaftler:innen nicht belasten.“

Standort

Universität Münster
 

Laufzeit

09/2024 bis 01/2025
 

Ansprechpartner:innen

Julia Wiethüchter, E-Mail

Fynn Schmidt, E-Mail

Einen höheren h-Index, schneller zur Publikation, weitere Fördermitteleinwerbungen – Wachstums- und Konkurrenzlogiken prägenden Arbeitsalltag von Forscher*innen. Für eine intensive Auseinandersetzung mit bestehender Forschungsliteratur, gute Lehre, und Wissenschaftskommunikation und -transfer außerhalb von Logiken ökonomischer Verwertung bleibt kaum noch Zeit. (Selbst-)extraktive Arbeitspraktiken belasten zudem insbesondere im akademischen Mittelbau die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden der Forschenden.

Hinter der Aufforderung zur Slow Science steht ein wissenschaftliches Paradigma, welches die Qualität der Forschung und das Wohlbefinden der Wissenschaftler:innen in den Fokus nimmt. Die Werkstatt setzt an diesem Konzept an, und erkundet über vier Phasen mit Forschenden der Universität Münster Handlungsspielräume für Entschleunigung in der Wissenschaft.

ZIELE UND ERGEBNISSE

LeitfrageN

1) Wie muss wissenschaftliches Arbeiten aussehen, dass das Wohlbefinden der Mitarbeitenden sicherstellt und ihnen neugiergetriebenes Forschen ermöglicht?
2) Welche universitären Strukturen können für einen Wandel zu Slow Science nutzbar gemacht werden? 

Ziele

Ergebnisse

METHODIK

Das Format orientiert sich am Werkstatt-Modell, das in vier Phasen Akteure zusammenbringen und neue Lösungen entstehen lassen will. Die Werkstatt bietet Raum für Reflexion und gegenseitige Unterstützung und erkundet systemische Faktoren, die das Wohlbefinden der Forschenden belasten.

Die Co-Generierung von Systemwissen erfolgte maßgeblich in den während des Experimentierzeitraumes im Wochenrhythmus stattfindenden Workshoptreffen, wobei die Workshop-Leitenden als teilnehmende Beobachtende eine Doppelrolle einnahmen.

ABLAUF

Aufbrechen

Eintauchen

Auftauchen

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Ein Kreis, der die 4 Werkstattphasen illustriert.

BETEILIGTE UND IHRE ROLLEN

Werkstatt-Begleitung

Julia Wiethüchter, Fynn Schmidt: Werkstatt-Begleitung

Mitgestalter­*innen

Workshop-Teilnehmende

Weitere Akteure

Externe Kolleg:innen, die durch Inputs und Diskussion eines eigenen Selbstexperiments zum Ausprobieren der konkreten Maßnahmen inspirierten.

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