WERKSTATT SLOW SCIENCE in Siegen

Die Werkstatt Slow Science erkundet Wege für eine nachhaltige Wissenschaftspraxis, die kooperativ, resonant und auf tiefen Erkenntnisgewinn ausgerichtet ist.”

Standort

Universität Siegen
 

Laufzeit

01/2024 bis 10/2024
 

Ansprechpartner

Severin Caspari

Heiland & Caspari Prozessbegleitung, E-Mail

Weiterführende Informationen

Die Werkstatt Slow Science hinterfragt diejenigen Strukturen des Wissenschaftsbetriebs, die wir als Ausdruck von Fast Science betrachten: die Dominanz verwertungsorientierter Forschung und damit einhergehende Wettbewerbslogik und ein hoher Publikationsdruck. Diese Faktoren stehen in einem Spannungsverhältnis zu Prinzipien der Nachhaltigkeit wie Suffizienz, Kooperation und Resonanz.

Im Rahmen von Workshops, systemischen Aufstellungen und experimentellen Formaten wurde erkundet, was eine alternative Wissenschaftskultur ermöglichen könnte.

ZIELE UND ERGEBNISSE

Leitfrage

Welche Interventionen sind wirkungsvoll, um den Übergang von einem durch Publikationsdruck und Wettbewerb geprägten Wissenschaftsbetrieb zu einer nachhaltigen Wissenschaftskultur zu initiieren?

Ziele

Ergebnisse

Da das Projekt explorativen Charakter hat, liefern die Ergebnisse keine abschließenden Erkenntnisse, sondern dienen als Ausgangspunkt für weitere Arbeiten in diesem Feld:

ÜBERTRAGUNG

Leuchtturm

Was ist das Besondere bzw. die Innovation?

Inhaltliche Orientierung bieten uns Wissenschaftler*innen, die den Begriff Slow Science als Schlagwort nutzen, um eine alternative Wissenschaftspraxis zu skizzieren, z.B. hier.

Die Interventionen sind Ansätzen entlehnt, die (Lebens-)Sinn, Selbstwirksamkeit und Entfaltung sowohl auf individueller als auch auf organisationaler Ebene betonen (Purpose-Orientierung). Das sind z.B. Achtsamkeit, empathisches Zuhören, Selbstexperimente, systemische Betrachtung von Problemen sowie systemische Aufstellungen.

Adaption

Wie wurde der Leuchtturm angepasst?

Transfer

Wie wurden die Ergebnisse weitergegeben?

METHODIK

Die Werkstatt Slow Science kombiniert systemische Ansätze mit experimentellen Methoden der Wissenschaftsforschung.

Sie ermöglicht Reflexion und Erkenntnisgewinn durch partizipative und praxisorientierte Formate.

ABLAUF

In vier Erkundungen haben wir uns dem Phänomen Fast Science sowie möglichen Anfängen für eine Transformation in Richtung Slow Science genähert:

Team-Meeting

System Mapping

Workshop mit Wissenschaftler*innen verschiedener Statusgruppen

Systemische Erkundungsaufstellungen

BETEILIGTE UND IHRE ROLLEN

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Kopp

LATERNE-Prozessbegleitung (Dr. Niklas Heiland, Severin Caspari): Prozessgestaltung, Moderation.

Fallgeber*innen: Forschende und Lehrende verschiedener Hochschulen sowie LATERNE-Teammitglieder.

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