„Die Werkstatt Slow Science erkundet Wege für eine nachhaltige Wissenschaftspraxis, die kooperativ, resonant und auf tiefen Erkenntnisgewinn ausgerichtet ist.”
Severin Caspari
Heiland & Caspari Prozessbegleitung, E-Mail
Die Werkstatt Slow Science hinterfragt diejenigen Strukturen des Wissenschaftsbetriebs, die wir als Ausdruck von Fast Science betrachten: die Dominanz verwertungsorientierter Forschung und damit einhergehende Wettbewerbslogik und ein hoher Publikationsdruck. Diese Faktoren stehen in einem Spannungsverhältnis zu Prinzipien der Nachhaltigkeit wie Suffizienz, Kooperation und Resonanz.
Im Rahmen von Workshops, systemischen Aufstellungen und experimentellen Formaten wurde erkundet, was eine alternative Wissenschaftskultur ermöglichen könnte.Inhaltliche Orientierung bieten uns Wissenschaftler*innen, die den Begriff Slow Science als Schlagwort nutzen, um eine alternative Wissenschaftspraxis zu skizzieren, z.B. hier.
Die Interventionen sind Ansätzen entlehnt, die (Lebens-)Sinn, Selbstwirksamkeit und Entfaltung sowohl auf individueller als auch auf organisationaler Ebene betonen (Purpose-Orientierung). Das sind z.B. Achtsamkeit, empathisches Zuhören, Selbstexperimente, systemische Betrachtung von Problemen sowie systemische Aufstellungen.
Die Werkstatt Slow Science kombiniert systemische Ansätze mit experimentellen Methoden der Wissenschaftsforschung.
Sie ermöglicht Reflexion und Erkenntnisgewinn durch partizipative und praxisorientierte Formate.
In vier Erkundungen haben wir uns dem Phänomen Fast Science sowie möglichen Anfängen für eine Transformation in Richtung Slow Science genähert:
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Kopp
LATERNE-Prozessbegleitung (Dr. Niklas Heiland, Severin Caspari): Prozessgestaltung, Moderation.
Fallgeber*innen: Forschende und Lehrende verschiedener Hochschulen sowie LATERNE-Teammitglieder.